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11.11.11/18:50


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UW-Hockey Ausrüstung

  • ABC - Ausrüstung:

    • Flossen (A)
      Flossen Das Flossenblatt sollte von der Spitze der Zehen in der Fußtasche, bis zur Flossenspitze ungefähr 1 und 1/2 mal die Länge des Fußes betragen. Es sollte steif aber nicht zu hart sein. Die Größe muß genau stimmen und die Flosse muß bequem passen - viele tragen Flossen mit Socken (das schont die Füße und die Flossen sitzen noch besser). Die Fußtasche sollte aus einem weicherem Gummi sein, als der Rest der Flosse, aber der steife Teil sollte auch an beiden Seiten und an der Unterseite der Flossen sein. Der Übergang von Weich zu Hart ist immer eine Problemzone! Wichtig ist aber auf jeden Fall, daß keine Apnoe-Flossen oder andere Flossen aus hartem Material (z.B. Fieberglas, Metall, ect...) verwendet werden. Jeder, der mit der Kante einer härteren Flosse unsanft in Berührung kam, wird verstehen (und sehen) warum. Es müssen sogenannte "Schwimmbad-Flossen" sein, denn Geräteflossen (die man nur mit Füßlingen tragen kann) sind nicht erlaubt.

    • Maske/Brille (B)
      Die Brille sollte auf jeden Fall gut sitzen, damit kein Wasser hineinläuft und nicht gegen die Stirn drücken, auch wenn der Wasserdruck auf die Maske wirkt. Sie sollte ein geringes Volumen haben und nicht zu breit sein, aber dennoch ein ausreichend grosses Gesichtsfeld bieten. Brillenträger können sich Gläser mit Strärke beim Optiker einsetzen lassen, dies ist aber nicht mit allen Modellen möglich. Also beim Kauf erst danach fragen. Es gibt aber auch viele Spieler, die mit Kontaktlinsen spielen. Eine Maske geht schnell kaputt oder jemandem fehlt seine und daher kann eine Ersatzmaske nie schaden - vor allem, weil sich die Maske immer im ungünstigsten Augenblick zerlegt. Ein sehr beliebtes Modell ist die Mares Super Occio, welche in Italien besonders günstig ist. Ist eine Maske neu, dann beschlägt sie leicht. Spülmittel hilt da ein wenig, ansonsten sollte das nach 2-3 Trainingseinheiten im Schwimmbad vorüber sein. Das obligatorische "hineinspucken", bevor man ins Wasser geht, darf man natürlich nie vergessen. Dabei sollten die Gläser noch trocken sein. Wem das zu eklig ist, kann für Geld auch ein Mittel im Tauchshop kaufen...

    • Schnorchel (C)
      Es ist immer wieder erstaunlich, was sich Hersteller alles zu einem so simplen Gegenstand einfallen lassen. Im Grunde ist es ein gekrümmter fester Schlauch mit einem Mundstück. Kann man seinen Daumen hineinstecken, dann ist der Rohrdurchmesser gut. Leider gibt es viele mit kleinerem Durchmesser. Ausblasventile können gerade Neulingen beim Einstieg helfen, allerdings schwört sicherlich jeder erfahrende Unterwasserhockeyspieler auf das "Standard"-Modell. Ausserdem bezahlt man für einen Schnorchel mit Ventil schon deutlich mehr. Hat man einen neuen Schnorchel gekauft, dann sollte man die Länge soweit reduzieren, bis der Schnorchel nur ganz knapp über den Kopf ragt. Auch wenn man am Anfang Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen und viel Wasser schluckt, der Vorteil ist, dass man weniger Luft zum Ausblasen benötigt und das durch den Schnorchel künstlich erweiterte Totraumvolumen des Atemwegs verringert. Ausserdem ist ein langer Schnorchel schnell im Weg und behindert beim Spiel.

  • Badekleidung:

    • Badehose: Weiß oder dunkel (üblicherweise schwarz oder blau)

    • Badeanzug: Weiß oder dunkel (üblicherweise schwarz oder blau)

    • Wasserballkappen: Weiß oder dunkel (üblicherweise schwarz oder blau)

  • Spielgerät:

    • Puck
      UWH-Puck
      A: Kern aus Blei | B: Harte Plastikscheibe, die mit 4 Schrauben befestigt ist | C: Schrauben | D: Weiche Plastikumhüllung

      Der Puck wiegt 1.2 bis 1.4 kg, der Durchmesser beträgt 8 bis 8.5 cm und die Dicke liegt bei 3 bis 3.5 cm. Innen ist er mit Blei gefüllt und hat außen eine Plastikumhüllung, damit die Kacheln im Becken nicht brechen. Damit er besser rutscht, hat er oben und unten eine härtere Plastikscheibe. Allerdings gibt es auch etwas einfachere Pucks, die rundherum mit dem gleichen Plastik umhüllt sind.

    • 1 Handschuh mit Silikon überzogen
    • Extrem wichtig, um sich nicht die Hand zu verletzen. Der Handschuh schützt dabei vor scharfkantigen Kacheln des Beckenbodens, dem harten und schweren Puck und vor Schlägern. Handschuhe kann man sich sehr leicht selbst machen und zwar benötigt man einen Baumwollhandschuh aus dem Baumarkt und eine Tube Silikon. Man muß dann das Silikon gut ins Gewebe einmassieren, damit es sich später nicht vom Handschuh löst. Hat man dies überall getan, schichtet man das Silikon sehr dick über den Fingerknöcheln auf. Man sollte den Handschuh dabei angezogen haben. Eine Schicht von etwa 0,5 bis 1 cm ist sehr gut und man hat eine sehr gute Polsterung. Der Handrücken sollte auch gut mit Silikon überdeckt werden. Die Finger sollten an den Spitzen nur recht dünn gepolstert werden, weil sich der Schläger sonst sehr schlecht greifen läßt und man nicht flach genug mit dem Schläger an den Boden kommt.

    • Schläger aus Holz, Propylen, ect...

    • 2 Tore aus Alu, Stahl, ect...
Ausrüstung
Und wenn man dann alles beisammen hat, dann kann's losgehen!

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