Flossen (A)
Das Flossenblatt sollte von der Spitze der Zehen
in der Fußtasche, bis zur Flossenspitze ungefähr 1 und 1/2 mal die Länge
des Fußes betragen. Es sollte steif aber nicht zu hart sein. Die Größe
muß genau stimmen und die Flosse muß bequem passen - viele tragen Flossen
mit Socken (das schont die Füße und die Flossen sitzen noch
besser). Die Fußtasche sollte aus einem weicherem Gummi sein, als der
Rest der Flosse, aber der steife Teil sollte auch an beiden Seiten und
an der Unterseite der Flossen sein. Der Übergang von Weich zu Hart ist
immer eine Problemzone! Wichtig ist aber auf jeden Fall, daß keine
Apnoe-Flossen oder andere Flossen aus hartem Material (z.B. Fieberglas,
Metall, ect...) verwendet werden. Jeder, der mit der Kante einer härteren
Flosse unsanft in Berührung kam, wird verstehen (und sehen) warum.
Es müssen sogenannte "Schwimmbad-Flossen" sein, denn Geräteflossen
(die man nur mit Füßlingen tragen kann) sind nicht erlaubt.
ALA Hersteller: Technisub
Diese Flosse besteht komplett aus Gummi und ist sehr haltbar und bequem.
Sie ist sehr beliebt bei UWH-Spielern und einigen UWR-Spielern
Relativ schwer zu bekommen und dann meist teuer (ca. 140-180 DM)
Im Versand von Tauchsportartikeln sicherlich erhältlich und ab
einer bestimmten Menge bekommt man auch sicherlich Rabatt. Nach eigenen
Erfahrungen eine Flosse, die bei sehr guter Wendigkeit auch hervorragenden
Vortrieb leistet, wobei man sich dafür aber nicht sehr anstrengen
muß - also eine sehr gute Flosse, mit einem gewöhnungsbedürftigen
Fußteil - aufgrund des weichen Gummies drückt die Fußtasche
beim Down-Kick gegen die Fußsohle (Einlagen können da helfen).
Rhondine-Pro Hersteller: Cressi-sub
Recht steif und mit einem Blatt, welches ein wenig weniger Fläche hat,
als die Ala. Verfügbar in besonderen Größen, können also gut sitzen.
Es dauert ein wenig, bis man sich an sie gewöhnt hat und es haben sich
schon einige über die harten Kanten beschwert - also nur bedingt geeignet.
Plana Plus/Corsica Hersteller: Technisub
Maske/Brille (B)
Die Brille sollte auf jeden Fall gut sitzen, damit kein Wasser hineinläuft
und nicht gegen die Stirn drücken, auch wenn der Wasserdruck auf
die Maske wirkt. Sie sollte ein geringes Volumen haben und nicht zu breit
sein, aber dennoch ein ausreichend grosses Gesichtsfeld bieten. Brillenträger
können sich Gläser mit Strärke beim Optiker einsetzen lassen,
dies ist aber nicht mit allen Modellen möglich. Also beim Kauf erst
danach fragen. Es gibt aber auch viele Spieler, die mit Kontaktlinsen
spielen. Eine Maske geht schnell kaputt oder jemandem fehlt seine und
daher kann eine Ersatzmaske nie schaden - vor allem, weil sich die Maske
immer im ungünstigsten Augenblick zerlegt. Ein sehr beliebtes Modell
ist die Mares Super Occio, welche in Italien besonders günstig ist.
Ist eine Maske neu, dann beschlägt sie leicht. Spülmittel hilt
da ein wenig, ansonsten sollte das nach 2-3 Trainingseinheiten im Schwimmbad
vorüber sein. Das obligatorische "hineinspucken", bevor man ins Wasser
geht, darf man natürlich nie vergessen. Dabei sollten die Gläser
noch trocken sein. Wem das zu eklig ist, kann für Geld auch ein Mittel
im Tauchshop kaufen...
Schnorchel (C)
Es ist immer wieder erstaunlich, was sich Hersteller alles zu einem so
simplen Gegenstand einfallen lassen. Im Grunde ist es ein gekrümmter
fester Schlauch mit einem Mundstück. Kann man seinen Daumen hineinstecken,
dann ist der Rohrdurchmesser gut. Leider gibt es viele mit kleinerem Durchmesser.
Ausblasventile können gerade Neulingen beim Einstieg helfen, allerdings
schwört sicherlich jeder erfahrende UWRler auf das "Standard"-Modell.
Ausserdem bezahlt man für einen Schnorchel mit Ventil schon deutlich
mehr. Hat man einen neuen Schnorchel gekauft, dann sollte man die Länge
soweit reduzieren, bis der Schnorchel nur ganz knapp über den Kopf
ragt. Auch wenn man am Anfang Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen
und viel Wasser schluckt, der Vorteil ist, dass man weniger Luft zum Ausblasen
benötigt und das durch den Schnorchel künstlich erweiterte Totraumvolumen
des Atemwegs verringert. Ausserdem ist ein langer Schnorchel schnell im
Weg und behindert beim Spiel.
Badekleidung:
Badehose: Weiß oder dunkel (üblicherweise schwarz
oder blau)
Badeanzug: Weiß oder dunkel (üblicherweise schwarz
oder blau)
Wasserballkappen: Weiß oder dunkel (üblicherweise
schwarz oder blau)
Spielgerät:
Puck (weiß mit schwarzen Flecken, wie ein Fußball,
oder rot) A: Kern aus Blei | B: Harte Plastikscheibe, die mit 4 Schrauben
befestigt ist | C: Schrauben | D: Weiche Plastikumhüllung
Der Puck wiegt 1.2 bis 1.4 kg, der Durchmesser beträgt 8 bis 8.5 cm und die
Dicke liegt bei 3 bis 3.5 cm. Innen ist er mit Blei gefüllt und hat
außen eine Plastikumhüllung, damit die Kacheln im Becken nicht brechen.
Damit er besser rutscht, hat er oben und unten eine härtere Plastikscheibe.
Allerdings gibt es auch etwas einfachere Pucks, die rundherum mit dem gleichen
Plastik umhüllt sind, wie z.B. die Pucks aus Australien (siehe einige Zeilen
tiefer!)
Man kann versuchen sie sich selbst zu basteln, oder sich aus Ländern schicken
zu lassen, in denen sie hergestellt werden, wie zum Beispiel von Debbie Gillespie
(Mail) in Australien:
"Pucks are now available throughout the world. Any number of pucks large
or small can be easily and quickly sent to any country around the world. Already
these pucks are being used in most countries world - wide. Our pucks were used
in the last world championships in San Jose USA and will be used in 2000 in Tasmania
Australia. They are cheap to buy, durable and come in
three different hardnesses to suit different pool bottoms.
1 Handschuh mit Silikon überzogen
Extrem wichtig, um sich nicht die Hand zu verletzen. Der Handschuh
schützt dabei vor scharfkantigen Kacheln des Beckenbodens, dem harten und
schweren Puck und vor Schlägern. Handschuhe kann man sich sehr leicht selbst
machen und zwar benötigt man einen Baumwollhandschuh aus dem Baumarkt und
eine Tube Silikon. Man muß dann das Silikon gut ins Gewebe einmassieren,
damit es sich später nicht vom Handschuh löst. Hat man dies überall
getan, schichtet man das Silikon sehr dick über den Fingerknöcheln auf.
Man sollte den Handschuh dabei angezogen haben. Eine Schicht von etwa 0,5 bis
1 cm ist sehr gut und man hat eine sehr gute Polsterung. Der Handrücken sollte
auch gut mit Silikon überdeckt werden. Die Finger sollten an den Spitzen
nur recht dünn gepolstert werden, weil sich der Schläger sonst sehr
schlecht greifen läßt und man nicht flach genug mit dem Schläger
an den Boden kommt. Man kann auch sehr schöne Handschuhe kaufen, auch in
Schwarz und Weiß zur besseren Unterscheidung, aber dies ist (noch nicht?)
Pflicht. Hier sind einige Bilder, die die Entwicklung eines Handschuhs zeigen:
Schläger aus Holz, Propylen, ect...
2 Tore aus Alu, Stahl, ect...
Und wenn man dann alles beisammen hat, dann kann's losgehen!